Biographiearbeit und Textilkunst am Beispiel des kolumbianischen Friedensprozesses

Von Berit Bliesemann de Guevara und Beatriz Arias Lopez

[Dieser Text wurde geschrieben für und zuerst veröffentlicht in: Gaby Franger (Hg.): Alltag, Erinnerung, Kunst, Aktion: Rück Blick Nach Vorne, Begleitbuch zur Ausstellung “Rück Blick Nach Vorne 1989 2019 2030, Nürnberg: Frauen in der Einen Welt, 2019, S. 50-53.

Mehr Informationen zu Ausstellung und Begleitprogramm gibt es hier.

Ein Interview mit Berit Bliesemann de Guevara zum Projekt findet sich hier.]

“Ich bin aus Stoffflicken gemacht” (Sou feita de retalhos) beginnt ein bekanntes brasilianisches Gedicht. “Bunte Fetzen jedes Lebens, welches das meine durchkreuzt und die ich in meine Seele nähe. Sie sind nicht immer hübsch, nicht immer glücklich, aber sie fügen sich mir hinzu und machen mich zu der, die ich bin.” [1] Diese einzelnen Flicken und ihre Geschichten zu ergründen, sie im gesellschaftlichen Kontext der Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen und sie mit neuer Bedeutung zu versehen, um eine positivere Zukunft zu ermöglichen—darum geht es bei Biographiearbeit. In unseren vergangenen Forschungen in Kolumbien und Myanmar haben wir kreative Methoden zur Biographiearbeit genutzt, um mittels Zeichnungen und Textilien die Erfahrungen von Opfern kriegerischer Gewalt zu ergründen. [2] Unser derzeitiges gemeinsames Projekt setzt Biographiearbeit ein, um die weniger häufig beachteten Lebensläufe gewaltsamer Akteur*innen zu erforschen und ihre multiplen Geschichten über sich selbst in einen Dialog mit gesellschaftlichen Narrativen zu bringen.

Derzeit arbeiten wir mit ehemaligen Kämpfer*innen und Unterstützer*innen der Guerillagruppe FARC [3], die 2016 nach jahrzehntelangem Kampf ein Friedensabkommen mit der Regierung Kolumbiens abschloss und die Waffen niederlegte. Mehr als zwei Jahre nach dem Friedensschluss befindet sich der Friedensprozess allerdings in einer Krise: Viele Teile des Abkommens sind vom Staat nicht oder nur unzureichend umgesetzt worden, die Gewalt gegen Menschenrechtsaktivist*innen ist dramatisch gestiegen, und in einigen Regionen haben sich neue paramilitärische Milizen gebildet. Legitimiert wird diese Politik des Unfriedens durch ein eindimensionales gesellschaftliches Narrativ, das vor allem die Medien und die Sichtweise der urbanen (und vom Krieg häufig weniger betroffenen) Bevölkerung dominiert und die ehemaligen guerriller@s vor allem negativ definiert: als ehemalige Kämpfer*innen, Feind*innen, Terrorist*innen. Die Erfahrungen der demobilisierten Kämpfer*innen, die neben der Zeit als Mitglied einer bewaffneten Gruppe viele andere Erfahrungsflicken umfassen, verschweigt die dominierende Sicht auf diese Akteur*innen.

Da ist zum einen das Patchwork des Krieges. Biographiearbeit mit Gewaltakteur*innen und -opfern legt die Vielschichtigkeit und Willkür der Gewalterfahrungen in den ländlichen Gebieten Kolumbiens offen. Dieselben kleinbäuerlichen Gemeinden, aus denen sich die Mehrheit der Mitglieder aller bewaffneten Gruppen—der Guerilla, des Militärs und paramilitärischer Verbände—rekrutieren, wurden auch zu den hauptsächlichen Opfern von Gewalt und Vertreibung durch gegnerische Gewaltakteur*innen, und nicht selten zogen sich die Konfliktlinien durch Familien. Ob jemand einer bewaffneten Gruppe beitrat und welcher Gruppe, war dabei oft eher eine Frage des Zufalls oder des Überlebens als der Ideologie. Viele der ehemaligen Kämpfer*innen, mit denen wir arbeiten, traten der Guerilla bereits im Alter zwischen 14 und 17 Jahren bei, oft vor dem Hintergrund der Gewalt, der ihre Familien ausgesetzt waren, und wenn sie heute von ihrer Familie sprechen, dann ist damit nicht selten die Kameradschaft in der Guerilla gemeint, mit der sie den Großteil ihres Lebens verbracht haben.

Zum anderen legt unsere Biographiearbeit die Vielschichtigkeit von Lebensläufen offen, die ehemalige guerriller@s zu mehr als nur “Ex-Kämpfer*innen” macht: ihre Familiengeschichten; ihre ganz unterschiedlichen Motivationen, dem bewaffneten Kampf beizutreten; ihre Rollen als Vater, Mutter, Kinder, Geschwister; ihre Geschlechterrollen; ihre Wünsche und Hoffnungen. Biographiearbeit hilft dabei, Lebensläufe in ihrer Komplexität zu erfassen und vereinfachenden Etikettierungen entgegenzuwirken, die einer gelungenen Integration ehemaliger Kämpfer*innen in die zivile Gesellschaft entgegenstehen. Als wir den ehemaligen Kommandanten und jetzigen Vorsteher der Gemeinde ehemaliger FARC-Kämpfer*innen, in der wir unsere Forschung durchführen, fragten, welche Bezeichnung er für seine Gemeinde präferiere, sagte er: “Weder NPR [4] noch ETCR [5]—solange sie uns so benennen, werden wir stigmatisiert sein. Ich ziehe es vor, dass sie über uns sagen, das wir einfach ein Dorf von Kolumbianer*innen sind, die leben möchten.” [6] Biographiearbeit kann in diesem Zusammenhang auch dabei helfen, individuelle oder kollektive Geschichte(n) umzuschreiben und mit neuer Bedeutung zu versehen.

Doch wie bringt man entwaffnete guerriller@s vor dem Hintergrund eines allgemeinen Klimas des Misstrauens nach Jahrzehnten des Krieges dazu, sich gegenüber einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen aus Kolumbien und Großbritannien zu öffnen, ihnen über ihr Leben zu berichten und vertrauliche Information preiszugeben, die sie in Gefahr bringen könnten, wenn damit nicht verantwortungsvoll umgegangen wird? Wie schafft man das für Biographiearbeit essenzielle Vertrauen? Für unsere Arbeit mit demobilisierten FARC-Kämpfer*innen und Unterstützer*innen in der von ihnen neu gegründeten Gemeinde San José de Leon im Department Antioquia nutzen wir neben Gesprächen und narrativen Interviewmethoden auch Textilien (genauer gesagt: textile Bücher), um diese Öffnung zu bewirken.

Politische “Konflikttextilien” [7] haben in Lateinamerika Tradition. In Europe wurden  lateinamerikanische Konflikttextilien vor allem in den 1970er und 1980er Jahren bekannt, als Solidaritätsgruppen arpilleras (bunte, dreidimensionale Wandbehänge) aus Chile kauften, um die Opfer der diktatorischen Gewalt finanziell zu unterstützen und den in den arpilleras festgehaltenen Geschichten von politischen Morden, Haft, Folter und gewaltsamem Verschwindenlassen durch die Sicherheitsapparate der Diktatur international Gehör zu verschaffen. [8] Aber auch in anderen Ländern wurde und wird Textilkunst eingesetzt, um Gewalt zu denunzieren oder ihrer Opfer zu Gedenken. In Mexiko treffen sich Angehörige von Gewaltopfern des gegenwärtigen “Drogenkrieges” sonntags auf öffentlichen Plätzen, um jeden Opfers mit einem bestickten Taschentuch zu Gedenken und auf die fortdauernden Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. In Kolumbien finden sich neben Wandbehängen in der Arpillera-Tradition und bestickten Taschentüchern zum Beispiel auch Installationen von Stofffiguren, welche Frauen repräsentieren, die öffentlich die Aufarbeitung vergangener Massaker einfordern [9], sowie gehäkelte Landschaften, die auf dem Boden ausgebreitet werden und die Dörfer, Felder and Landschaftsmerkmale abbilden, welche das Leben ländlicher Gemeinden prägen [10].

In unserem Projekt nutzen wir die Idee einer Biographie aus Stoffflicken, die aus unseren Begegnungen und Beziehungen mit anderen Menschen im Laufe unseres Lebens gewebt sind, um mit den Bewohner*innen von San José de Leon ins Gespräch zu kommen—und die Methode wirkt. In einem ersten Workshop, in dem wir die rund 30 weiblichen und männlichen, jungen und alten Teilnehmer*innen baten, Stofffetzen auf ein Stück Papier zu nähen, die das Patchwork der wichtigsten Flicken ihres Lebens symbolisieren, kamen bewegende Geschichten zutage: vom Leben in der Guerilla, von familiären Tragödien und Wiederzusammenführungen, von Tod und Geburt, von Ängsten und Hoffnungen (siehe Abbildung 1). Diese Geschichten in textile Bücher mit unterschiedlichen Seiten zu verwandeln—gestickter und genähter Ausdruck der vielschichtigen Erfahrungen dieser Menschen, die in Ausstellungen der eigenen Erinnerungsarbeit und dem Dialog mit der Gesellschaft dienen sollen—ist das Ziel der kommenden Workshops, die sicherlich weitere Erinnerungsschnipsel zutage bringen werden. Denn wie unsere vorherigen Erfahrungen mit Textilkunst als Forschungsmethode zeigen, schafft die Arbeit mit Nadel und Faden eine nahezu magische Atmosphäre, die dem offenen Austausch zuträglich ist.

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Abbildung 1: In-situ-Ausstellung der Ergebnisse des Workshops “Ich bin aus Stoffflicken gemacht” mit ehemaligen FARC-Kämpfern und Unterstützern, San José de Leon, Antioquia, Kolumbien, 10./11. April 2019 (Foto: B. Bliesemann de Guevara).

Das gilt auch für unser Forscherinnen-Team. Unser Projekt ordnet sich der qualitativ-interpretativen Forschung zu, in der sich die Forscherin als Teil der Welt versteht, die sie erforscht, und anerkennt, dass ihre Forschungsergebnisse eng mit ihren eigenen Interpretationen verwoben sind. Solch eine Forschung bedarf der steten Selbstreflexion, durch die offenlegt wird, wie Interpretationen des Forschungsgegenstands auch aus der eigenen Geschichte und Position in der Welt erwachsen. In unserem Projekt, das von neun Wissenschaftlerinnen getragen wird, nutzen wir Textilkunst, um diese Selbstreflexion als Individuen und internationales Forscherinnen-Team zu bewerkstelligen. “Perspektiven auf die Subjekte des Versöhnungsprozesses in Kolumbien auftrennen und neu weben” lautet in etwa die deutsche Übersetzung des Titels unseres Projekts, dessen Forschungsziele wir in einem ersten Textilbuch reflektiert haben (siehe Abbildung 2). Ein zweites textiles Buch darüber, welche unserer eigenen stereotypen Perspektiven wir aufgrund unserer Arbeit bisher aufgetrennt und neu gewebt haben, befindet sich derzeit im Entstehen.

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Abbildung 2: Textilbuch “(Des)tejiendo miradas” (Perspektiven auftrennen und neu weben) des Forscherinnen-Teams, ausgestellt in San José de Leon, Antioquia, Kolumbien, 11. April 2019 (Foto: B. Bliesemann de Guevara).

Diese kombinierte Methode aus Biographiearbeit und Textilkunst hat viele potenzielle Anwendungsmöglichkeiten, auch in Deutschland. Die Nürnberger Textilkünstlerin Heidi Drahota etwa hat Textilkunst in ihrer Arbeit mit Migrant*innen und Flüchtlingen in Deutschland eingesetzt, um Erfahrungen zu dokumentieren, Stereotype zu entflechten und neue Blickwinkel zu weben. [11] In diesem Sinne ist Textilarbeit auch Friedensarbeit, oder wie es am Ende des brasilianischen Gedichts heißt: “Danke an jeden von euch, der Teil meines Lebens ist und mir erlaubt, meine Geschichte mit den Stoffflicken, die ihr in mir hinterlasst, zu erweitern. Dafür dass auch ich Flicken von mir auf den Wegen hinterlassen kann und dass sie Teil eurer Geschichten sein können. Und dass wir so, von Flicken zu Flicken, eines Tages zu einer riesigen Stickerei von ‘uns’ werden können.”


Über die Autorinnen:

Dr. Berit Bliesemann de Guevara ist Forscherin und Dozentin (Reader) am Department für Internationale Politik der Universität Aberystwyth in Wales, Großbritannien. 

Prof. Beatriz Arias Lopez ist Professorin an der Fakultät für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Universität von Antioquia, Medellin, Kolumbien. 


Über das Projekt:

Dieser Text entstand als Teil des internationalen kollaborativen Forschungsprojekts “(Des)tejiendo miradas sobre los sujetos en proceso de reconciliación en Colombia / (Un)Stitching the subjects of Colombia’s reconciliation process”, gemeinschaftlich gefördert durch den kolumbianischen Forschungsrat Colciencias (Projektreferenz FP44842-282-2018) und den britischen Newton Fund (Projektreferenz AH/R01373X/1). Es wird getragen von der Universität von Antioquia in Medellin, Kolumbien, Aberystwyth University, Großbritannien, und dem Verein der Opfer und Überlebenden Nordost-Antioquias, Kolumbien.


Danksagung:

Die Autorinnen danken den Mitgliedern des Forschungsteams: Laura Coral, Berena Torres, Gray Ceballos, Blanca Valencia, Marta Rendón, Pilar Parra, Jessica Valencia und Christine Andrä. Wir danken außerdem Maria Mercedes Rojas und Andrea Ortega, die uns wertvolles Wissen über textile Bücher bzw. Erzählpraktiken vermittelt haben.


Anmerkungen:

[1] Eigene Übersetzung der Autorinnen. Das Gedicht wurde lange Zeit der Dichterin Cora Coralina zugeschrieben, jüngeren Forschungen zufolge scheint die tatsächliche Autorin jedoch die aus Sao Paulo stammende Cris Pizzimenti zu sein (siehe http://www.50emais.com.br/poema-sou-feita-de-retalhos-nao-e-de-autoria-de-cora-coralina/).

[2] Arias Lopez, Beatriz E. (2017). Entre-tejidos y Redes. Recursos estratégicos de cuidado de la vida y promoción de la salud mental en contextos de sufrimiento social. Prospectiva 23, 51-72; Arias Lopez, Beatriz E. (2015) Hand-Woven Narratives of Peasant Resistance: Three questions about a Colombian experience. In G. Franger und C. Lohrenscheit (Hg.) Peace Building, Gender And Social Work, Nürnberg: Paulo Freire Verlag, S. 247–260; Julian, Rachel, Berit Bliesemann de Guevara und Robin Redhead (2019): From Expert to Experiential Knowledge: Exploring the Inclusion of Local Experiences in Understanding Violence in Conflict, Peacebuilding: DOI: 10.1080/21647259.2019.1594572.

[3] Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens).

[4] Nuevos Puntos de Reincorporación (“Neue Wiedereingliederungspunkte”) = Gemeinden ehemaliger FARC-Kämpfer, die sich in Eigenregie ohne staatliche Unterstützung formiert haben—wie die Gemeinde, in der wir arbeiten.

[5] Espacios Territoriales de Capacitación y Reincorporación (in etwa zu übersetzen als “Territoriale Schulungs- und Wiedereingliederungsgebiete”) = designierte Gebiete, in denen sich die demobilisierten FARC-Kämpfer mithilfe staatlicher Unterstützung ansiedeln sollten, von denen sich viele jedoch aufgrund mangelnder Umsetzung der Unterstützungsleitungen bereits aufgelöst oder die mit vielschichtigen sozioökonomischen und Sicherheitsproblemen Problemen zu kämpfen haben.

[6] Zitat aus einem Gespräch des ehemaligen Kommandanten/Gemeindevorstehers mit Beatriz Arias Lopez, San José de Leon (Antioquia, Kolumbien), 2. März 2019.

[7] Siehe die Internetseite der Sammlung “Conflict Textiles” der Kuratorin und Sammlerin Roberta Bacic für Beispiele aus Lateinamerika und anderen Weltregionen: https://cain.ulster.ac.uk/conflicttextiles/. Zur politischen Rolle von Textilien in der Weltgeschichte siehe auch: Bryan-Wilson, Julia (2017) Fray: Art and Textile Politics. Chicago and London: The University of Chicago Press (YouTube Video: https://www.youtube.com/watch?v=N3Vgl6sFckE); Hunter, Clare (2019) Threads of Life: A History of the World Through the Eye of a Needle, London: Hodder & Stoughton; Stitched Voices, Blog mit zahlreichen unterschiedlichen Beiträgen zum Stöbern: https://stitchedvoices.wordpress.com.

[8] Adams, Jacqueline (2013) Art Against Dictatorship: Making and Exporting Arpilleras under Pinochet. Austin: University of Texas Press; Agosín, Marjorie (Hg.) (2014) Stitching Resistance: Women, Creativity, and Fiber Arts. Turnbridge Wells: Solis Press.

[9] Wie etwa in diesem Beispiel aus Quibdó: https://cain.ulster.ac.uk/conflicttextiles/search-quilts/fulltextiles/?id=382. 

[10] Arias Lopez, Beatriz E., Mateo Valderrama, Laura Coral und Elsa Parra (im Erscheinen) La colcha panguiseña: Una manta contadora de historias para la co construcción de cartografias con mujeres negras en Colombia. Revista ACME: An International Journal for Critical Geographies. Siehe auch https://bit.ly/2KzGivD. 

[11] Ein Video zu Drahotas Projekt “Schicksalsfäden – Stoff, den das Leben schreibt!” findet sich unter: https://www.youtube.com/watch?v=FW382xQxzB8. Weiterführend zum unterschiedlichen Einsatz von Textilkunst in Konflikt- und Friedenskontexten siehe auch: Corbett, Sarah (2018) How to be a craftivist: the art of gentle protest. London: Unbound. Siehe auch YouTube Video: https://www.youtube.com/watch?v=PtHaM7j3Hvg; Harrisson, Eileen (2019): The significance of stitch as vehicle for visual testimony and metaphor for violence and healing, Critical Military Studies: DOI 10.1080/23337486.2018.1559580; Nickell, Karen (2015) “Troubles Textiles”: Textile Responses to the Conflict in Northern Ireland, TEXTILE, 13:3, 234-251. DOI: 10.1080/14759756.2015.1084693.

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